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Ein flotter Roman der Erfolgsautorin Sophie Kinsella, die vor allem mit ihrer "Shopaholic"-Reihe bekannt wurde.
Samantha, ein Genie im Kopfrechnen, aber unfähig, einen Knopf anzunähen, hat nur einen Wunsch: sie möchte in der Anwaltskanzlei, in der sie regelmäßig 14-Stunden-Tage schiebt, endlich Partner werden. Schließlich tut sie seit Jahren nichts anderes, als rund um die Uhr zu schuften, und ihr Privatleben ist dabei gründlich vor die Hunde gegangen. Von ihrem letzten Freund getrennt, seit dieser nach New York versetzt wurde, muss sie sogar ihren Geburtstag alleine feiern. Fast sieht es so aus, als würden ihre Karrierehoffnungen erfüllt, doch just an dem Tag, an dem die Beratungen über ihre Beförderungen anstehen, kommt ein schreckliches Versäumnis ans Licht: Samantha hat ein wichtiges Schreiben übersehen, und ihrer Kanzlei droht ein Schaden in Millionenhöhe.
Aus Angst vor den Folgen völlig kopflos, setzt sich Samantha in den nächsten Zug und landet irgendwo in einem kleinen Nest des Londoner Umlandes. Im erstbesten Haus, dem sie sich nähert, wird sie fälschlicherweise für die neue Haushälterin gehalten und mangels anderer Alternativen lässt Samantha sich auf die Sache ein. Unversehens findet sie, die sich in den letzten Jahren fast nur von Fertigpizzas ernährt hat, als Köchin eines exzentrischen Ehepaares wieder. Doch je länger Samantha in ihrer neuen Rolle tätig ist, desto mehr Gefallen findet sie daran. Und vor allem an Nathaniel, dem Gärtner der Geigers, der ihr im Kampf mit den Küchengeräten unter die Arme greift ...
Die Geschichte beginnt spannend mit Samanthas beruflichem Desaster, wird im Laufe ihres verunglückten Haushaltsjob immer komischer und mündet schließlich in ein romantisches Happy-End. Durch ihre selbstironische Erzählweise und offene Art, ist Samantha eine besonders sympathische Heldin, mit der man als Leser in jeder einzelnen Szene fast physisch mitleidet. Ein gut durchdachtes Plot, zahlreiche witzige Details aus dem Anwaltsleben und ein paar leicht überzeichnete Nebencharaktere machen dies Buch zu einem großen Lesevergnügen. |
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Drei Freunde im "Last Chance Saloon" .
Katherine, Tara und Fintan kennen sich seit ihrer Jugend, die sie in einem kleinen Kaff an der irischen Küste verbracht haben. Nun leben sie alle in London, sind beruflich erfolgreich, aber nur Fintan hat auch privat sein Glück gefunden: mit seinem italienischen Freund Sandro, von den Mädchen liebevoll als "Italian Pony" bezeichnet, weil niemand auf die Idee käme, ihn als "Italian Stallion" zu sehen.
Tara ist in einer unglücklichen Beziehung mit einem geizigen, unromantischen Mann, der seine Katze besser behandelt als sie. Trotzdem hält Tara an der Beziehung fest - schließlich ist sie 31 und eindeutig im "Last Chance Saloon".
Katherine gibt sich kühl und unnahbar - nach gescheiterten Beziehungen will sie von Männern vorerst nichts wissen. Doch dann fängt ein neuer Kollege in ihrer Firma an und lässt sich von Katherines abweisender Art partout nicht abschrecken.
Als bei Fintan eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, müssen die Freunde müssen plötzlich ganz eng zusammenrücken. Und gerade, als sie es gar nicht gebrauchen kann, meldet sich ein Mann aus Katherines Vergangenheit zurück, und bringt sie in eine gefährliche Situation...
Komisch von der ersten Szene an, aber auch ergreifend und warmherzig, ist dieser Roman ein wirklicher "Page-Turner", den man trotz seiner 500 Seiten am liebsten in einem Rutsch verschlingen möchte.
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